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Aktuelles Wahlergebnis zur Presbyteriumswahl für die ev. Kirchengemeinde Peckelsheim

 

                                        Die Wahlbeteiligung lag bei 6,33%.

 

 
 

 

 
 

 

 
 

Unser neu gewähltes Presbyterium stellt sich vor:

 
 

 

 

 

 

 

 Natalie Andres ( Neu im Presbyterium).

Ich wohne seit 20 Jahren in Peckelsheim, bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Ich arbeite in der Apotheke in Peckelsheim. Zur Wahl stelle ich mich, weil ich am Gemeindeleben teilnehmen möchte und weil es mir wichtig ist, das Gemeinde vor Ort erhalten bleibt.

 
     
Nina Gert  (Leider nicht mehr wiedergewählt).

Ich wohne in Willebadessen, bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Seit 2008 bin ich schon Mitglied des Presbyteriums in unserer Gemeinde. Mir macht die Arbeit im Presbyterium viel Freude und ich möchte gerne auch weiterhin mitarbeiten.


 

 
     
Günter Gribs  (Wiedergewählt ).

Seit 1998 wohne ich in Willebadessen bin verheiratet und 68 Jahre alt. Schon seit 12 Jahren bin ich als Presbyter in der Gemeinde tätig und werde es auch mit Freuden weiter machen. Mir ist die Gemeindearbeit sehr wichtig und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Pfarramtlichen Verbindung mit der Gemeinde in Borgentreich.
 

 

 
     
Ulrich Müller ( Neu im Presbyterium).

Ich wohne seit 1997 in Niesen bin verheiratet, 44 Jahre alt und habe vier Kinder im Alter zwischen 3 und 12 Jahren. Von Beruf bin ich Gärtnermeister und führe mit meiner Frau ein Garten- und Landschaftsbau Unternehmen. Für das Presbyterium kandidiere ich, weil ich denke, dass es wichtig ist, für eine lebendige Gemeinde auch selbst aktiv zu werden.

 
     
Regina Schulte (Wiedergewählt ).

Ich bin verheiratet, 56 Jahre alt wohne in Willebadessen und habe drei Kinder. Seit 20 Jahren bin ich schon Mitglied des Presbyteriums. Die Arbeit macht mir große Freude und besonders wichtig ist mir der persönliche Kontakt zu den einzelnen Menschen in unserer Gemeinde.

 

 
     

Heidi Soethe (Wiedergewählt ).

Ich bin 59 Jahre, verheiratet, Hausfrau, Mutter von vier Kinder und wohne seit 37 Jahren in Peckelsheim. Im Presbyterium bin ich seit 20 Jahren mit viel Engagement dabei. Mein Ehrenamt steht unter dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark." Ich stelle mich erneut zur Wahl, weil man in diesem Gremium einiges bewirken kann. Mein Ziel für die Zukunft, dass wir der Ökumene offen gegenüber stehen und uns dafür einsetzen.
 

 
     
Sabine Zühlke (Wiedergewählt ).

Ich wohne in Peckelsheim, habe zwei erwachsene Kinder, bin verheiratet und 63 Jahre alt. Von Beruf bin ich Lehrerin. Nach einer längeren Pause arbeite ich seit einem Jahr wieder im Presbyterium mit. Mein besonderes Anliegen ist, das Gemeindeleben wieder zu aktivieren. Außerdem möchte ich mitarbeiten an der Zukunft der Gemeinden Borgentreich und Peckelsheim.

 

 

 

 

 

 

 

Nachgedacht

 

 

 

 

 

 

Es ist ja nicht so, dass ich nicht an Gott glaube, sagt mir ein junger Mann, der sein Kind taufen lassen möchte, aber selber nicht getauft ist. Bei uns war das nicht so üblich und auch die Konfirmation haben wir nicht gekannt. Mein Kind soll gesegnet sein, behütet und beschützt! Geht das? Ich denke dabei an die Geschichte von dem Kämmerer aus dem Morgenland, der Phillippus fragt, was hindert es, dass ich mich taufen lasse? Die Eltern fragen für ihr Kind in der Ahnung, dass es ihrem Kind gut tut, Segen zu empfangen.  Für sich zu fragen, trauen sie sich nicht, oder es kommt ihnen nicht in den Sinn. Selbstverständlich reden wir über die Alternative, dass das Kind als Jugendliche eine Entscheidung für seine Taufe treffen könnte. Wir reden auch darüber, dass die Eltern vielleicht einen Taufkurs machen um glaubwürdig vor dem Kind, selber getauft, da zustehen…

Die beiden haben gute, verlässliche Paten gewählt, - also willige ich in die Taufe des Kindes ein. Tage später bekomme ich einen Anruf: Geht das, dass wir auch getauft werden. Und da ist noch zusätzlich ein Pate, der auch getauft werden möchte. Was Gespräche über die Taufe eines Kindes alles in Bewegung bringen können. Als wir uns das nächste Mal treffen, ist eine Patin dabei, die ich vor Jahren konfirmiert habe. Sie bringt es auf den Punkt: „Eigentlich sind die doch gar nichts.“ Ich halte die Luft an. „Na ja“, meint sie, „die sind doch nicht wirklich evangelisch“. Ein wenig spüre ich dahinter das Gefühl von Ungerechtigkeit. Ein paar Gespräche – und das war alles? Konfirmandenunterricht gespart!

Sie alle sind als Jugendliche nach Deutschland gekommen. Da waren Sprachhürden, Schulschwierigkeiten, man kannte die Gepflogenheiten nicht. Sie alle haben am Religionsunterricht teilgenommen, aber den meisten war die Vorstellung von Konfirmandenunterricht eher fremd. Für viele, die im Konfirmandenunterricht dabei waren, war es eine Bereicherung.

Es gehört Mut dazu, um die Taufe eines Kindes zu bitten, wenn man selbst nicht getauft ist. Es gehört Mut dazu sich für die Taufe als Erwachsener außerhalb der gewohnten Bahnen zu entscheiden. Die Taufe ist ein Geschenk Gottes. Es lohnt sich den Beipackzettel zu studieren. In jedem Fall gilt es dieses Geschenk auszupacken. Damit die Taufe das wirkt, was sie verspricht: Leben in der Gewissheit in Gottes Reich beheimatet zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

Die voraussichtlichen Gesamtkosten der geplanten Renovierung werden etwa 90.000 € betragen.

Aktueller Spendenstand im November 2011:  4227,94 €  Herzlichen Dank für Ihre Spende!